Unser Leitbild

Im Dreiklang.

 

Ein Leitbild ist so etwas wie das Herz der Organisation oder eben eines Fachdienstes wie die Familienzukunft als Institut für Systemische Therapie einer ist.

Unser Leitbild spiegelt sich ganz gut in unserem Logo wieder: Im Dreiklang von Familie, Jugendamt und Fachdienst geht es darum,
 

  • das Unmögliche möglich zu machen, so wie es das perspektivisch gezeichnete Dreieck von M. C. Escher verdeutlicht
  • für die bestehenden Probleme im Alltag reale Lösungen zu ermöglichen
  • hierfür die Ressourcen und Stärken im Familiensystem zu erkennen, zu nutzen und zu erweitern

Therapiegrundlagen.

 

Wir arbeiten auf der Grundlage der therapeutischen Variablen nach Carl Rogers: 

  • Absolute positive Wertschätzung
  • Empathie
  • Kongruenz

Damit ist gemeint, dass unsere innere und äußere Haltung identisch ist, dass wir frei nach Rogers in der Familientherapie

  • alle Familienmitglieder als eigenständige Personen mit eigenen Gefühlen und Lösungswünschen respektieren
  • uns in die Situation der Familienmitglieder hineinfühlen und spüren, wie etwas empfunden wird
  • echt, unverfälscht und transparent sind

So entsteht die selbst gewollte und sehr konkrete Veränderung in der Familie: 

  • es wird ernst genommen
  • es wird wahrgenommen
  • es wird nicht drum herum geredet

 

Ziele unserer Arbeit.

 

Übergeordnete Ziele unseres therapeutischen Handelns sind immer
 

  • die ganzheitliche Gewaltfreiheit in der Familie als allgemeines Ziel für alle Familienmitglieder
  • das Kindeswohl aller Kinder in der Familie im Blick zu haben
  • Frauenfreundlichkeit und Männerfreundlichkeit mit Respekt, Toleranz, Achtsamkeit und Wertschätzung füreinander zu erarbeiten
  • das Recht eines jeden Mitgliedes einer Familie auf eine eigene Sichtweise, eigene Perspektive
  • Lösungsorientierung, das heißt, nicht die Probleme sind im Blick, sondern deren Lösungen

Systemisches Arbeiten

 

bedeutet für uns:

  • die Familienmitglieder sind die Experten für die Familie
  • die Lösungen liegen im System
  • das Selbstmanagement in der Familie wird gestärkt, indem sich die Familie „möglichst selbst eine Angel herstellen kann, anstatt Fische zu bekommen“
  • es geht darum, dass sich die Hilfe selbst so bald wie möglich überflüssig macht: „Was können wir tun, dass Sie uns so bald wie möglich wieder loswerden!“

Unser Qualitätsmanagement.

 

In der Familienzukunft haben wir unsere Systemische Arbeit mit differenziert ausgearbeiteten Standards untermauert. Dies bedeutet für die Familientherapie u.a. zirkuläre Auftragsklarheit, Gewaltfreiheit, dialogisches Berichtswesen und Lösungsorientierung, sowie deren Rahmenbedingungen wie z.B. Datenschutz, Evaluation und Verwaltungsmanagement.

Der Beratungskontext, der u.a. auch diese Standards nachhält, ist für uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Familienzukunft in folgende Bereiche unterteilt:

  • wöchentliche Teams mit kollegialer Beratung und Supervision sowie kurzfristige Sonderteams
  • mehrere insoweit erfahrene Kinderschutzfachkräfte bilden unser Kinderschutzfachteam. Sie bieten zum einen die § 8a-Fachberatung an und sind zum anderen via Rufbereitschaft jederzeit erreichbar
  • und für persönliche Themen, Psychohygiene, Rollendistanz und Bearbeitung von Gegenübertragungen steht uns die externe Supervision zur Verfügung

In der Familienzukunft legen wir großen Wert darauf, dass es unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wirklich gut geht.
Dies führt somit natürlich aufgrund unserer hohen Motivation und hohen Qualifikation auch dazu, dass die Familien für sich wirklich erfolgreich ins Verändern kommen.

    Wir werden also davon geleitet,

     

    dass es nur eine gute Entwicklung geben kann, wenn auf die Chancen geschaut wird und diese genutzt werden.

    Das zu 50 % gefüllte Wasserglas ist nie halb leer, es ist stets halb voll.